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Eierstockkrebs - Informationen für Patientinnen und Angehörige


Der Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) ist der sechsthäufigste bösartige Tumor (Malignom) der europäischen Frau. Die Diagnostik und Therapie des Eierstockkrebses haben in den letzten Jahren große Fortschritte erfahren. Die vorliegenden Informationen für Patientinnen und ihre Angehörigen geben einen detaillierten Überblick zu den neuesten Entwicklungen.

Ferner werden wertvolle Informationen zu den Themen Operation, Chemotherapie, Ernährung und Nachsorge gegeben.

Die Wissenschaft ist ständig im Fluss, so dass sich die Therapie-empfehlungen auch kurzfristig ändern können. Mit ihren Informationen können Antworten auf viele Fragen gegeben werden, die sich mit der Diagnose „Eierstockkrebs“ aufzwingen und meist von der Patientin aus „Angst“ und „Lähmung“ nicht angesprochen werden.

Diagnostik - der Weg zur Diagnose
Die klinische gynäkologische Untersuchung gilt als Goldstandard in der Diagnostik des Ovarialkarzinoms.

Chemotherapie – die zweite Säule der Therapie
Das Ovarialkarzinom gilt als einer der Tumoren mit der höchsten Chemotherapiesensibilität, d.h. dass die Chemotherapie beim Eierstockkrebs eine sehr hohe Ansprechrate und Wirksamkeit besitzt.

Weiterführende Internet-Seiten
Informationen zu Nationale Organisationen und Gesellschaften, Internationale Organisationen und Gesellschaften und Fortbildungen.

Sowohl für die Aufklärung als auch für eine erfolgreiche Krankheitsbewältigung können diese Informationen hilfreich sein. Ferner sollen die vorliegende Daten als Orientierungshilfe für das Patientin-Arzt-
Gespräch dienen. Aus den vielen Gesprächen mit Krebspatientinnen
wissen wir, dass zwei zentrale Fragen die Frau mit einer bösartigen Erkrankung beschäftigen: "Wie lange lebe ich?“ und „Wie lebe ich?“

Die erste Frage ist nicht zu beantworten, zu unterschiedlich sind die einzelnen Krankheitsverläufe. Zur zweiten Frage: Dank neuer Therapieverfahren und Entwicklung neuer Medikamente konnten in der Krebsmedizin erhebliche Verbesserungen erzielt werden. Die Frage nach der Lebensqualität hat in der Betreuung und Therapie jedoch noch mehr Berücksichtigung zu finden.

März 2010

Mit freundlicher Genehmigung von
PD Dr. med. Jalid Sehouli; Prof. Dr. med. Werner Lichtenegger
Verlag
© akademos Wissenschaftsverlag Langensaal 6 a, 22559 Hamburg
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